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Zu Gast in Essen


Heinz Helle,        Eigentlich müssten wir tanzen      Suhrkamp TB 10,00 €



"Was bleibt von der Menschlichkeit, wenn die Zivilisation weg ist?"
Eine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durch zuschlagen. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben. Doch reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben?
 

Lesung und Gespräch mit dem Autor und mit Dr. Hubert Winkels, Literaturkritiker der ZEIT,

im Medienforum des Bistums Essen am Mittwoch, 6. September, 19.30 Uhr  

 

 

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,       Haltung ist Stärke     Kösel Verlag 19,99 €

 

„Überzeugungen sind nicht verhandelbar…“
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist ihren Überzeugungen mutig und unbeugsam treu geblieben. Ihre Entscheidung, als Ministerin im Kabinett Kohl zurückzutreten, weil sie den „Großen Lauschangriff“ ablehnte, brachte ihr über alle Parteien hinaus und in der Bevölkerung hohen Respekt. Sechs Jahre später kehrte sie zurück und setzte an der Seite von Angela Merkel ihren Kampf für die Freiheitsrechte fort. Mit Leidenschaft, einem langen Atmen, Humor und unbedingter Sachbezogenheit zeigt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Qualitäten, über die Politiker heute seltener verfügen und die von den Wählern vermisst werden.

Im Gespräch mit der Bundesministerin der Justiz a.D. im Medienforum des Bistums Essen

am Dienstag, 12. September, 19.30 Uhr  

 

Zsuzsa Bánk ,        Schlafen werden wir später    S.Fischer Verlag 24,00 €

„Eine Geschichte aus dem Leben und über das Leben…“

Zsuzsa Bánks langerwarteter neuer Roman feiert das große Fest der Freundschaft zweier Frauen: Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen. Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiterzukommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit: mit dem Mann, der sie verlassen hat, mit dem Krebs, den sie überwunden geglaubt hat, mit ihrem Vater, der so jung gestorben ist.
Jetzt, mit Anfang 40, liegt die Mitte des Lebens hinter ihnen, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein? Nein! Und von daher kämpfen Johanna und Márta um ihre tägliche Selbstbehauptung, um ihre Freiheit, ihren Lebensmut, ihr Glück. Sie schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität. Denn beide Frauen wissen, dass sie mehr wollen als nur noch nicht zu sterben. Aber was machen sie jetzt mit diesem Leben, dessen Weg sie zur Hälfte schon gegangen sind? Und was macht das Leben mit ihnen? Was ist gewesen in ihrem Leben – und was wird noch kommen?

Lesung und Gespräch mit der Autorin im Medienforum des Bistums Essen am Donnerstag, 21. September, 19.30 Uhr 

Martin Becker,      Marschmusik     Luchterhand Verlag 18,00 €

„Bald endet die Kohleförderung in Deutschland. Dann ist auch im Ruhrpott Schicht im Schacht. Und es bleiben nur noch Erinnerungen … an ein Milieu, das für immer verschwinden wird.“

In den frühen Sechzigern lernen sich die Eltern des jungen Mannes kennen: Sie ist Näherin, er ist Kohlenhauer. Viele Jahrzehnte später will der erwachsene Sohn endlich Licht ins Dunkel der eigenen Familiengeschichte bringen. Er kommt daher zurück in die Kleinstadt am Rande des Ruhrgebietes, in der er seine Kindheit verbrachte. Zurück in sein Elternhaus – ein schmuckloses Gebäude, in die Jahre gekommen. Seit dem Tod des Vaters lebt seine Mutter allein in dem Haus. Der Sohn hat nichts vergessen: nicht die Kurzatmigkeit des Vaters, nicht die Marschmusik, nicht die Zechentürme. Wie hat die Familie gelebt inmitten von Zechentürmen, Taubenschlägen und Schrebergärten? Und was ist eigentlich noch übrig vom bescheidenen Reihenhaus, das dem erwachsenen Sohn doch früher vorkam wie ein Palast? Wie lange wird seine Mutter noch rauchend im Sessel sitzen und sich an den verstorbenen Vater erinnern? Und was bleibt, wenn es das alles wirklich bald nicht mehr gibt?
Martin Becker erzählt vom Aufwachsen in einer proletarischen Familie am Rande des Ruhrgebiets. Vom Außenseitertum der kleinen Leute, aber auch von Momenten großen Glücks, die in einer vermeintlich tristen Kleinstadtkindheit doch immer wieder aufblitzen. »Marschmusik « ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, ein Buch, das über die magische Welt des Kohlebergbaus und über die verführerische Kraft der Finsternis unter Tage – allem Verschwinden zum Trotz immer wieder ebenso drastisch wie pointiert mit tragikomischer Leichtigkeit und Witz erzählt.

Lesung und Gespräch mit dem Autor im Medienforum des Bistums Essen am Donnerstag, 28. September, 19.30 Uhr


 



 

 

 

 

 

Unsere Leseempfehlung

 

 

Christian von Ditfurth     Carl's Books  15,00 € 

 

Schmuddelwetter in Berlin, und aus dem Wasserhahn tropft nur braune Brühe, dann nichts mehr. Kommissar de Bodt versucht es bei der neuen Nachbarin, die hat noch etwas Tee, und rbb-inforadio meldet:"Wasserausfall in Kreuzberg, Neukölln..." Doch dann kommt es noch schlimmer; der technische Leiter des Wasserwerks Friedrichshagen wurde tot in seiner Badewanne aufgefunden, seine Frau ebenfalls. Doppelmord? Kommissar de Bodt hat einen neuen Fall. Ähnliche Morde ereignen sich zur selben Zeit in London und Paris. Wenig später werden Brücken in Berlin, London und Paris gesprengt, und während die Polizei ermittelt, folgen weitere Anschläge. Terroristen oder Umweltfanatiker? Immer war Wasser im Spiel. Es gibt kein Bekennerscheiben, keinen Erpresserbrief, keine Spur. Panik macht sich breit. Wann und wo droht die nächste Katastrophe? Soll der Westen vernichtet werden? Kommissar de Bodt agiert gegen alle Regeln und die Ignoranz seiner Vorgesetzten. Ihm zur Seite, seine Kollegen Yussuf und Salinger - und ein abgehalfterter Kollege aus Paris, den das Berliner Matschwetter in die Depression treibt.

Lakonischer Stil, pointenreiche Dialoge und ein rasantes Erzähltempo zeichnen  diesen Thriller aus. Kaum ist ein Rätsel gelöst, taucht ein neues auf, und immer wieder fragt sich der Leser: Was hat die neue Nachbarin damit zu tun? Hochspannung bis zur letzten Seite!


 

 

 

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