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Zu Gast in Essen

 

 

Christian Nürnberger/ Petra Gerster, Der rebellische Mönch, die entlaufene Nonne und der größte Bestseller aller Zeiten 

  Gabriel Verlag  14,99 €  

Martin Luther - erst Mönch, dann radikaler Reformer und zuletzt eher unfreiwillig der erste Protestant. Was musste passieren, dass er zum Ketzer wurde und sich mit dem Papst anlegte?

Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Luther an die Tür der Schlosskireche in Wittenberg geschlagen haben soll. Christian Nürnberger begibt sich auf die Spuren Martin Luthers und zeigt, wie dieser mutige und unbeirrbare Mann die katholische Kirche sowie die gesamte damalige Welt zum Wanken brachte und wie sich das bis heute auf unser Leben auswirkt.

Dabei übersetzt Nürnberger auch Luthers Thesen in unsere heutige Zeit und überprüft, in wieweit sein Wirken und Schaffen für uns Gültigkeit hat. Nürnbergers Ehefrau, die Fernsehjournalistin Petra Gerster, wirft in einem eigenen Kapitel den Blick auf Katharina von Bora, die aus einem Kloster floh und sich in den Kopf gesetzt hatte, Martin Luther oder sonst keinen zu heiraten.

Eine aufschlussreiche, persönliche und höchst vergnügliche Begegnung mit Luther und seiner Frau Käthe - geschrieben von zwei Bestsellerautoren, die im Gespräch mit demPublikum erzählen werden, welche Bedeutung Martin Luther für sie persönlich hat und Fragen diskutieren werden. wie z.B.: Inwieweit reicht Luthers Wirken in unsere heutige Zeit hinein? Was ist das Faszinierende an seiner Person und welche Aktualität haben seine Thesen heute noch? Und nicht zuletzt - welche Rolle spielt dabei Katharina von Bora, die entlaufene Nonne und spätere Ehefrau von Martin Luther?

Lesung und Gespräch mit Christian Nürnberger und Petra Gerster im Medienforum des Bistums Essen,

am Mittwoch, 10. Mai, 19.30 Uhr

 

 

 

Jürgen Wiebicke, Zu Fuß durch ein nervöses Land     Kiepenheuer & Witsch  19,99 €   Foto: Bettina Fürst-Fastré

"So geht's nicht weiter. Aber wohin sonst?"

Ein Land im Krisenmodus, die Welt in labilem Zustand - wie lässt sich dennoch ein gutes Leben leben? Der Philosoph und WDR-Journalist Jürgen Wiebicke hat sich auf den Weg durch unser Land gemacht: auf der Suche nach Menschen, die sich um mehr kümmern als um ihr privates Wohlbefinden - und gerade deshalb glücklich sind.Immer mehr Menschen spüren ein zunehmendes Unbehagen daran, dass an unserem derzeitigen individualistischen Lebensstil etwas grundsätzlich faul ist. Aber wie er zu ändern wäre, ist immer noch äußerst unklar. Gegen diese Lähmung im Denken  und Handeln ist das Wandern seit jeher eine großartige Therapie. Daher ist der Philosoph Jürgen Wiebicke im Sommerletzten Jahres losgelaufen, um etwas über den Zustand unserer Gesellschaft zu erfahren, über den Krisenmodus, in dem wir stecken - und um Menschen zu begegnen, die ganz konkret neue Formen des politischen Engagements erproben.

Er trifft Künstler, Millionäre und Sportler, spricht mit Leitern von Jugendhilfezentren und Flüchtlingsheimen, besucht nter anderem ein Schützenfest, Yogasitzungen im Klostergarten und einen Schlachthof. Er stellt fest: nicht nur angesichts der Flüchtlinge wächst die Bereitschaft, sich um mehr als um den eigenen Vorgarten zu kümmern und sich für ein gelingendes Gemeinwesen einzusetzen.

Lesung und Gespräch mit dem WDR-Journalisten Jürgen Wiebicke im Medienforum des Bistums Essen

am Dienstag, 16. Mai, 19.30 Uhr

 

 

Christina Brudereck, Café Mandelplatz     2-Flügel Verlag  19,95 €    

"Flucht bedeutet viele Abschiede..."

Die Geschichte: Ein jüdisches Café, Johannesburg, Südafrika, 1966. Mima Mandelbaum ist Eigentümerin und Seele dieses besonderen Ortes. Sie serviert erfrischende Ingwerschorle, koscheren Wein, Bagels und Menüs voller Fantasie. Und sie hütet ein gefährliches Geheimnis. Während um sie herum alle wegschauen, wird Mima immer tiefer in den Widerstand gegen das Apartheidregime hineingezogen. Bis irgendwann das Leben ihrer eigenen Familie auf dem Spiel steht.

Der Ort: Südafrika, Johannesburg. Der schöne Stadtteil Rosebank. Schule und Synagoge. Vor allem: Der Mandelplatz, ein wunderschönes Café. Die Gäste, die Theke, die Küche. Das Leben drumherum. Außerdem: Soweto. Und ein weiteres, zweites Café in Brooklyn.

Die Zeit: Die Geschichte beginnt kurz vor der Verhaftung Nelson Mandelas 1962 und reicht bis zu seiner Vereidigung als Präsident 1994 und weiter bis zur Arbeit der Wahrheitskommission in den späten 90er Jahren.

Der Leser wir völlig in die Zeit mit all ihren Schwierigkeiten und Vorurteilen hineingenommen und kann nicht aufhören, weiter zu lesen.

Lesung und Gespräch mit der Autorin Christina Brudereck im Medienforum des Bistums Essen,

am Dienstag, 23. Mai, 19.30 Uhr

 

 

 In Kooperation mit der Altstadt-Buchhandlung

Klaus Pfeffer, Christsein ist keine einfache Angelegenheit    adson fecit Verlag 16,90 €    Foto: Nicole Cronauge

"Die Kirche der Zukunft strahlt aus, ist freundlich und dient den Menschen..."

Klaus Pfeffer erzählt in seinem Buch lebendig und eindrucksvoll von seiner Vorliebe und Begeisterung für den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer. Ausgehend von Leben und Werk des Theologen zeigt der Autor auf, was Menschen heute von Dietrich Bonhoeffer für ihren Glauben und ihr Christsein lernen können. Dabei skizziert er eine sehr konkrete Zukunftsvision der christlichen Kirche, in der Christen zwar nicht die Mehrheit der Gesellschaft stellen aber doch als interessante, kluge und humorvolle Gesprächspartner wahrgenommen werden und durch ihre positive Einstellung zum Leben Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft nachhaltig prägen.

Musikalisch wird die Lesung begleitet durch den Singer-Songwriter und Gitarristen Michael Strauss, der mit seiner Musik aus Folk, Rock, Blues und Jazz sowie seinen poetischen Texten einen besonderen Akzent des Abends setzen wird.

Lesung und Gespräch mit dem Autor Klaus Pfeffer, Generalvikar des Bistums Essen,

im Medienforum des Bistums Essen am Dienstag, 30. Mai, 19.30 Uhr 

 

 

Unsere Leseempfehlung

 

Louise Miller, Die Zutaten zum Glück     Insel Verlag  16,95 €

Schon das appetitliche Cover weckt Gelüste, und bereits auf den ersten Seiten darf der Leser die renommierte Patissière Olivia Rawlings beim Zubereiten einer zwanzig Kilo schweren Eistorte beobachten. Anlass ist der 150. Geburtstag des luxuriösen Bostoner Privatclubs "Emerson", und "Baked Alaska" soll als flambiertes Kunstwerk den kulinarischen Höhepunkt bilden. Noch während die lodernde Pracht von allen Seiten bewundert und fotografiert wird, kommt es zur Katastrophe. Die Torte rutscht Olivia aus den Händen, Tischtuch und Vorhänge gehen in Flammen auf und damit Olivias Karriereträume.

Auf der Flucht vor den Konsequenzen landet sie, zusammen mit ihrem zottigen Hund Salty, in der Vermonter Provinz, wo sie bei ihrer besten Freundin Hannah Unterschlupf findet - und eine Anstellung als Patissière im Landgasthof  "Sugar  Maple". Hier führt die geheimnisvolle Chefin Margaret ein strenges Regiment. Lange wird Olivia es hier nicht aushalten. Wie das schrille Großstadtmädel mit den lila Locken in der rätselhaften Landidylle mit all ihren knorrigen Typen doch noch eine neue Heimat findet, erzählt Louise Miller in ihrem Debütroman spannend und kulinarisch anschaulich, denn sie ist vom Fach. Als Patissière lebt sie in Boston, und die Liebe zum Banjo und zu alten Hunden verbindet sie mit ihrer Protagonistin.

Ein Roman, der Genuss verspricht und zum Schluss dem Leser das Geheimnis um Margarets berühmten Blue Ribbon Apple Pie verrät. Lecker!

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