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Zu Gast in Essen 

 

 Franziska Seyboldt, Rattatatam        Kiepenheuer & Witsch               18,00 €

 

„Jeder 6. Deutsche leidet im Laufe seines Lebens einmal unter einer Angststörung“
Angststörungen treten laut einer internationalen Studie häufiger auf als Depressionen. Und doch sind sie immer noch ein Tabuthema. In Franziska Seyboldts Leben hat sich die Angst schon früh eingeschlichen. Und sie ist weit über das hinausgegangen, was man allgemein unter „ängstlich“ versteht. Angst davor, mit der U-Bahn zu fahren, zum Arzt zu gehen, in beruflichen Situationen zu versagen, kurz: generalisierte Angststörung. Panikattacken.
Millionen Menschen kämpfen sich mit dieser Erkrankung und der daraus resultierenden Angst vor der Angst durchs Leben und sind wahre Meister im Ausredenerfinden geworden, notgedrungen. Warum spricht niemand darüber? Warum ist die Angststörung nicht so „normal“ wie Depressionen oder Burn-out? Diese Fragen stehen am Anfang von Franziska Seyboldts poetischem und mutigem Buch, das ihren Weg durch die Angst beschreibt. Sie ist nie eingeladen, diese Angst, und doch immer dabei. Indem sie unter ihrem persönlichen Namen schreibt, befreit sich Franziska Seyboldt aus dem Zwang nicht aufzufliegen, keine Schwäche zu zeigen: “Ist man schwach, wenn man Schwäche zeigt oder holt man sich gerade so die Kontrolle zurück?“, fragt sie.
Ein wegweisendes Buch, das eines der wichtigsten Themen unserer durchperfektionierten Gesellschaft aufs Tapet bringt.


Lesung und Gespräch mit Franziska Seyboldt im Medienforum des Bistums Essen, Dienstag, 24. April, 19.30 Uhr
 

 

 

Unsere Leseempfehlung

Katrine Engberg: Die Krokodilwächter          Diogenes Verlag 22,00 €

Gerade erst war Julie nach Kopenhagen gezogen, um Literatur zu studieren. Warum musste sie so jung sterben? Erstochen und von Schnitten gezeichnet? Es ist ein schockierender Fall, in dem Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln. Als bei Julies Vermieterin ein Manuskript auftaucht, in dem ein ähnlicher Mord geschildert wird, glauben die beiden, der Aufklärung nahe zu sein. Aber der Täter spielt weiter.

Spannend, mit überraschenden Wendungen und viel Atmosphäre beschert uns Katrine Engberg einen Kopenhagen-Krimi, der den Leser nicht mehr loslässt. Starke Charaktere und im Hintergrund ein dezentes Lokalkolorit sorgen für vergnügliches Kopfkino. Nachdem ich das Lese-Exemplar bereits im Januar gelesen hatte und daher die Lösung des Falles schon kannte, konnte ich, nachdem es nun erschienen war, nicht widerstehen - und habe es ein zweites Mal gelesen. Das ist selten, aber hat sich gelohnt... und wir dürfen uns auf weitere Folgen freuen!
H.S.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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