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Zu Gast in Essen

 

 Gert Scobel, Der fliegende Teppich  S. Fischer Verlag 16,99 € Foto: Jürgen Bauer

"... alles hängt daran, fliegen und auf dem Teppich bleiben zu können."

Gert Scobel unternimmt mit seinem neuen Buch "Der fliegende Teppich" eine Diagnose unserer modernen Welt, ihrer Probleme und Charakteristiken. Anhand des Bildes eines fliegenden Teppichs veranschaulicht er unsere Lage und fasst sie in klare Worte: vm Begründungsproblem in den Wissenschaften über die Frage nach dem, was wirklich ist, vom ZUstand unserer Gesellschaft bis hin zur Kraft der Imagination. Eine überraschende, augenöffnende Analyse unserer Zeit und der Bedingungen des Menschseins von einem der renommiertesten Wissenschaftsjournalisten.

"Die Moderne macht schwindelig. Sie ist verwirrend, vielfältig, widersprüchlich und komplex. Vor allem zeigt sie, dass es keinen festen Boden unter den Füßen gibt. Nur mit Hilfe von Fiktionen, Vorstellungskraft und Erfindungen gelingt es uns, den Absturz zu vermeiden. So real unser Leben ist - so sehr findet es doch auf einem fliegenden Teppich statt. Wissenschaft, Kunst und Philosophie sind aus demselben Stoff gewebt. Wir leben ohne festen Boden unter den Füßen - und fliegen dennoch. Vorausgesetzt wir erkennen, was wir in Wahrheit tun. Denn alles hängt daran, fliegen und auf dem Teppich bleiben zu können."

Lesung und Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Gert Scobel im Medienforum des Bistums Essen am Diestag, 4. April, 19.30 Uhr.

 

 

 

Christiane Florin, Die Ehe - Ein riskantes Sakrament   Kösel Verlag 17,99 €  

Am 8.April 2016 veröäffentlichte Papst Franziskus das nachsynodale Schreiben "Amoris laetitia - Über die Liebe in der Familie" zur Familiensynode 2014. Ein  Text, der den gesamtkirchlichen Reflexionsprozess zu Ehe und Familie bündelt und ermutigende Perspektiven für das Leben in Ehe und Familie ermöglicht.

Vor diesem Hintergrund will die Journalistin Christine Florin auf der Grundlage ihres Buches folgende Frage im Gespräch diskutieren: Warum ist die Ehe für die katholische Kirche so wichtig? Warum sind veränderungen gerade an diesem Sakrament so schwer? Was hilft Menschen? Und was der Kirche? Denn ungeachtet der Tatsache, dass fast jede zweite Ehe in Deutschland wieder geschieden wird, ist die Lust am Heiraten nach wie vor groß: Rund 40.000 Paare treten jedfes Jahr vor den Altar.

Herzliche Einladung an alle, die sich für die Fragen von Ehe und Familie und die damit verknüpften Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft interesieren.

Lesung und Gespräch mit der Journalistin Christiane Florin im Medienforum des Bistums Essen am Donnerstag, 6. April, 19.30 Uhr.  

 

 

 

Erwin Grosche, Wie ich mit Gott eine Matratze kaufte    Bonifatius Verlag  12,90 € Foto:Harald Morsch

Gott als Mitbewohner? Das hat Folgen!

Das konnte man ja nicht ahnen. Gregor, ein etwas verträumter Zeitgenosse auf der Suche nach etwas Neuem, hängt am schwarzen Brett im Supermarkt einen Zettel auf: "Gott und die Welt. Lass uns darüber sprechen!" Und wer meldet sich als erster? Gott! Und er will nicht nur reden, er zieht gleich bei Gregor ein.

Was tun? Das Naheliegende natürlich: erst einmal eine Matratze kaufen.

Erwin Grosche wurde wahrscheinlich am 25. November in Anröchte/ Kreis Soest geboren. Noch immer ist das genaue Datum seiner Geburt ungeklärt. Während seine Mutter immer betonte, dass er am 24. November geboren wurde, gab der Vater dem Standesamt den 25. November als Geburtstermin an. Sein Vater war Bäcker, und seine Mutter führte den Lebensmittelladen des kleinen Ortes. Nicht umsonst sind Kuchen und Torten immer Themen, die der Kleinkünstler in seinen Szenen beschreibt.

Neben Kleinkunst- und Theaterproduktionen schreibt Grosche Bücher und dreht Filme, etwa über Padermann, den Superhelden. Seine Kinderbücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Berühmt wurden seine Kindergebete aus dem Gabriel-Verlag.

Lesung und Gespräch mit dem Kabarettisten Erwin Grosche im Medienforum des Bistums Essen

am Donnerstag, 27. April, 19.30 Uhr

 

 

 

Unsere Leseempfehlung

Julie von Kessel, Altenstein     Kindler Verlag  19,95 €

Ein Roman über Flucht und Integration, über Zusammenhalt und Zerfall einer großen Familie vor dem Hintergrund deutscher Nachkriegsgeschichte.

Souverän und mutig organisiert Agnes Gräfin von Kolberg im Winter 1945 die Flucht ihrer Familie aus Ostpreußen in den Westen. Die Güter im Osten sind verloren und man lässt sich im Rheinland nieder. Mit hohem Leistungsanspruch und harter Hand erzieht Agnes ihre vier Kinder, nur Konrad, der Jüngste, widersetzt sich konsequent. Konrad, das Enfant terrible, immer auf der Suche nach lukrativen Geschäftsideen und auch mal pleite, fasst nach der Wende den Plan, Gut Altensein in Brandenburg wieder in den Besitz der Familie zu bringen. Das weckt Begehrlichkeiten, führt zu Turbulenzen und schließlich zum Eklat.

In einem Mosaik aus Episoden lässt Julie von Kessel 60 Jahre Familiengeschichte Revue passieren und fesselt damit den Leser bis zur letzten Seite.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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