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2018

 

 

 

 Zu Gast in Essen

 

 Mareike Krügel, Sieh mich an        Piper Verlag 20,00 €  


„Der erste Tag vom Ende des Lebens -emotional, klug, zum Heulen komisch“

Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, die Ehe mit dem in letzter Zeit viel zu abwesenden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt. – Die Heldin in Mareike Krügels rasantem, klugem Roman gehört ganz sicher zu den einnehmendsten Frauengestalten in der deutschen Gegenwartsliteratur. 

 Lesung und Gespräch mit der Autorin Mareike Krügel im Medienforum des Bistums Essen am Dienstag, 23. Januar, 19.30 Uhr
 

Andrea von Treuenfeld, Erben des Holocaust          Gütersloher Verlagshaus 19,99 €  


„Es sind die kleinen Facetten des Furchtbaren, die so erschüttern.“

Um ihrer Vernichtung zu entkommen, mussten Überlebende des Holocaust ständig neue Verstecke finden, in den Untergrund gehen, sich Partisanen anschließen oder in Länder fliehen, deren Kultur ihnen fremd war. Sie verloren Heimat und Familie und durchlitten Ghettos, Arbeitslager und Konzentrationslager. Schatten der Vergangenheit begleiteten ihr Leben und waren auch in der Kindheit der Zweiten Generation wirksam. Die Journalistin Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter dazu befragt, wie prägend die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Konzentrationslager und die ermordete Familie waren, welche Bedeutung deren Neuanfang im Land der Täter für das eigene Leben hatte, wie sie als Nachgeborene mit den Traumata der Eltern umgegangen sind und wie es für sie war, in einem Land aufzuwachsen, das noch wenige Jahre zuvor ihre jüdische Familie auslöschen wollte.
Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen. Obwohl sie ihn nicht selbst erlebt haben, blieb der Holocaust ein wesentliches Element in ihrer Biografie. In diesem Buch erzählen sie davon – offen und sehr berührend.

Lesung und Gespräch mit der Journalistin Andrea von Treuenfeld im Medienforum des Bistums Essen am Donnerstag, 25. Januar, 19.30 Uhr

 

 

 

Unsere Leseempfehlung 

 

Bernhard Schlink, Olga  Diogenes Verlag 24,00 €

Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und einem Mann, der sich mit afrikanischen und arktischen Eskapaden an die Träume seiner Zeit von Größe und Macht verliert. Erst im Scheitern wird er mit der Realität konfrontiert. Olga bleibt ihm ihr Leben lang verbunden, in Gedanken und Briefen.
 

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